Förderprojekte
IM DEZEMBER 2010
KONNTEN WIR SCHULPATENSCHAFTEN
FÜR DIESE 10 KINDER IN GUINEA - WESTAFRIKA
ÜBERNEHMEN

SPENDENÜBERGABEN UNSERER ERLÖSE
VON 2008 UND 2009
IN HÖHE VON 2x je1.000 EURO
FÜR UNSERE SCHULE IN TOGO / AFRIKA
|
|
|
SPENDENÜBERGABE JANUAR 2008
IN HÖHE VON 1.000 EURO
FÜR BRANDOPFER IN GRIECHENLAND
|
|
Spendenübergabe
an Frau Jutta Gotsi, gebürtige Griechin, |
SPENDENÜBERGABE 2006 IN HÖHE VON 1.000 EURO
AN DAS DR.VON HAUNERSCHE KINDERSPITAL
der Universität München
|
Verwendet werden die |
Spendenübergabe
am 15. Dezember 2006 |
SPENDENÜBERGABE 2005 IN HÖHE VON 1.000 EURO
AN ANNA-HOSPIZ-VEREIN MÜHLDORF A. INN
|
Verwendet werden die |
Spendenübergabe
am 14. Dezember 2005 |
SPENDENÜBERGABE
2004 IN HÖHE VON 1.000 EURO
AN KINDERKREBSHILFE MÜNCHEN E.V.
|
Wir unterstützten
mit unseren Erlösen des Jahres 2004, u.a. vom Christkindlmarkt, aber auch aus Spenden und unseren Mitglieds- beiträgen, die Kinderkrebshilfe München e.V. |
|
SPENDENÜBERGABE
2003 IN HÖHE VON 1.000 EURO
AN KARL-HEINZ BÖHM
FÜR DAS PROJEKT "MENSCHEN FÜR MENSCHEN"
IN DER KREUZKIRCHE IN MÜNCHEN
AM SONNTAG, 14. DEZEMBER 2003
|
Wir unterstützten
die Die Erlöse des
|
|
UNSER GLÜCKSRAD
|
Das Glücksrad
wird uns helfen, Gelder zu sammeln, damit wir unsere Ziele, bedürftige Kinder dieser Welt zu unterstützen, in die Tat umzusetzen können |
|
INFORMATIONEN
ÜBER KARL-HEINZ BÖHM'S PROJEKTE
"MENSCHEN FÜR MENSCHEN"
|
Karl-Heinz Böhm
|
--------------------------------------------------------------------------------------------------------- Wer heute den Namen Karl-Heinz Böhm nennt, der meint vor allem den Menschen, der sich seit mehr als 20 Jahren in der Entwicklungshilfe engagiert. Das Äthiopien-Hilfswerk »Menschen helfen Menschen« ist ihm mittlerweile zur Lebensaufgabe geworden: Rund 180 Millionen Euro hat er für die Organisation gesammelt, die in Äthiopien unter anderem die Erosion bekämpft und die Infrastruktur verbessert. Geschauspielert hat Böhm, der am 16. März 75 Jahre alt wird, seit dieser Zeit nicht mehr. Seine Arbeit in der Sahelzone habe sein Leben radikal verändert, sagt er selbst. Berühmt wurde Böhm an der Seite von Romy Schneider als Kaiser Franz Joseph in der »Sissi«-Trilogie von Ernst Marischka aus den Fünfzigerjahren. Die Wende in seinem Leben ergab sein Auftritt am 16. Mai 1981 in der Fernsehsendung »Wetten dass...«. Böhm wettete, dass noch nicht einmal jeder dritte Fernsehzuschauer eine Mark für Hungernde in Afrika spenden würde. Das stimmte, leider, aber immerhin kamen 1,7 Millionen Mark zusammen. Im Oktober des gleichen Jahres flog Böhm nach Afrika, um sich über Selbsthilfeprojekte zu informieren. Und damit begann die größte Rolle seines Lebens. Das Erer-Tal, etwa 600 Kilometer östlich von Adis Abbeba, war ein verlorenes Land ohne jede Hoffnung, von Halbnomaden bewohnt, die unter erbärmlichen Verhältnissen lebten. Hungersnöte, Epidemien und chronischer Wassermangel machten dieses wildromantische Tal zu einem der ärmsten Gebiete Äthiopiens. »Ich wusste sofort, hier muss sich was ändern!«, sagt Karl-Heinz Böhm heute. Die ersten Brunnen wurden gebaut, vier Dörfer für mehrere hundert Menschen im landestypischen Stil errichtet. Die ehemaligen Halbnomaden können heute ihre Felder bestellen und vom Ertrag leben. Selbstbewusst erzählen sie von dem neuen Bewässerungskanal von fünfeinhalb Kilometern Länge, den sie ohne die Hilfe von »Mr. Karl« gebaut haben. »Hilfe zur Selbsthilfe« heißt seit über 20 Jahren Böhms Motto. Die Menschen im Erer-Tal hätten verstanden, worauf es ihm immer angekommen sei: ein menschenwürdiges Leben selbst zu organisieren und den Kindern die Chance einer angemessenen Ausbildung zu bieten. Leicht ist dies allerdings nicht immer gewesen. Vorurteile bei der Bevölkerung waren auszuräumen, die ständige Wasserknappheit drohte alle begonnenen Projekte zu gefährden. Er selbst hat schon mehrfach Malaria, Amöbenruhr und Fieber der schlimmsten Art gehabt, einmal wurde er von einer schwarzen Viper gebissen. Eigentlich tödlich. »Meine Frau weinte und betete, ich legte mich hin und wartete auf mein Ende«, erzählt er. Es geschah aber nichts. »Die Schlange hatte wohl kurz vorher ihr Gift an ein anderes Opfer verspritzt.« Trotz
aller Widrigkeiten hat er es geschafft, im Erer-Tal eine kleine Krankenstation
und eine Schule einzurichten. Er selbst hat sich ein kleines Häuschen
mit 60 Quadratmetern Wohnfläche gebaut, um von dort aus seine
zahlreichen Projekte betreuen zu können. »Es kann doch
nicht sein, dass Millionen von Menschen einfach verhungern, fast unbemerkt
vom anderen Teil der Menschheit«, empört er sich. Dies
weckt in ihm die »Wut« über die Ungerechtigkeit dieser
Welt. Aber er tut auch etwas dagegen.
|