Förderprojekte


IM DEZEMBER 2010
KONNTEN WIR SCHULPATENSCHAFTEN
FÜR DIESE 10 KINDER IN GUINEA - WESTAFRIKA
ÜBERNEHMEN








SPENDENÜBERGABEN UNSERER ERLÖSE
VON 2008 UND 2009
IN HÖHE VON 2x je1.000 EURO
FÜR UNSERE SCHULE IN TOGO / AFRIKA


Den Erlös aus dem
Verkauf
der beliebten
Elsässer Flammkuchen
beim
Christkindlmarkt 2008
und
Weihnachtsgarten 2009
in Neumarkt-St.Veit
spendeten wir
für den Bau und die
Aussattung
der Schule


 

 


Frühjahr 2009:
an der Schule wir noch
fleißig gebaut.
Inzwischen werden hier
um die 200 Schulkinder
unterrichtet.






SPENDENÜBERGABE JANUAR 2008
IN HÖHE VON 1.000 EURO
FÜR BRANDOPFER IN GRIECHENLAND


Den Erlös aus dem
Verkauf
der beliebten
Elsässer Flammkuchen
beim Christkindlmarkt 2007
in Neumarkt-St.Veit
spendeten wir
für Opfer der
Brandkatastrophe
in Griechenland



Spendenübergabe an Frau Jutta Gotsi, gebürtige Griechin,
die in Waldkraiburg eine Spendenaktion für ihre
Landsleute in's Leben gerufen hat.
Von links: Erster Vorstand Robert Lächele, Werner Kitschke,
Jutta Gotsi, Reiner Vetter, Emil Steinbach und Franz Kagerer.
Hinter der Kamera: Wolfgang Kluck


SPENDENÜBERGABE 2006 IN HÖHE VON 1.000 EURO
AN DAS DR.VON HAUNERSCHE KINDERSPITAL
der Universität München


Den Erlös aus dem Stand
beim Christkindlmarkt 2006
in Neumarkt-St.Veit
spendeten wir der
Haunerschen
Kinderklinik München

Verwendet werden die
Mittel für freundlichere
Ausstattung
der Krankenzimmer
im Kinderkrankenhaus

Spendenübergabe am 15. Dezember 2006
in München

an den Direktor Prof. Dr. med. D. Reinhardt,
der seitdem Ehrenmitglied unseres Vereins ist


SPENDENÜBERGABE 2005 IN HÖHE VON 1.000 EURO
AN ANNA-HOSPIZ-VEREIN MÜHLDORF A. INN


Den Erlös aus dem Stand
beim Christkindlmarkt 2005
in Neumarkt-St.Veit
spendeten wir dem
Anna-Hospiz-Verein

Verwendet werden die
Mittel u.a. für das
Abschiedszimmer
im Krankenhaus

Spendenübergabe am 14. Dezember 2005
im Krankenhaus Mühldorf a. Inn

an
den Vereinsvorsitzenden Dr. Dworzak

 

SPENDENÜBERGABE 2004 IN HÖHE VON 1.000 EURO
AN KINDERKREBSHILFE MÜNCHEN E.V.

Wir unterstützten
mit unseren Erlösen
des Jahres 2004,
u.a. vom Christkindlmarkt,
aber auch aus Spenden
und unseren Mitglieds-
beiträgen,
die Kinderkrebshilfe
München e.V.

 

SPENDENÜBERGABE 2003 IN HÖHE VON 1.000 EURO
AN KARL-HEINZ BÖHM
FÜR DAS PROJEKT "MENSCHEN FÜR MENSCHEN"
IN DER KREUZKIRCHE IN MÜNCHEN
AM SONNTAG, 14. DEZEMBER 2003

Wir unterstützten die
Projekte von
Karl-Heinz Böhm,
Kindern in Afrika
sinnvoll zu helfen.


Die Erlöse des
Jahres 2003 aus
unserem Verkauf bei
verschiedenen Anlässen,
z.B. beim
Neumarkter
Christkindlmarkt,
von Spenden,
Mitgliedsbeiträgen usw.
im Jahre 2003,
haben wir gerne
für diese
großartigen Projekte
gespendet.





Weitere Informationen
siehe unter
"Chronik"






Evangelische
Kreuzkirche





 

 

UNSER GLÜCKSRAD

Das Glücksrad
wird uns helfen,
Gelder zu sammeln,
damit wir unsere Ziele,
bedürftige Kinder
dieser Welt
zu unterstützen,
in die Tat umzusetzen
können


INFORMATIONEN ÜBER KARL-HEINZ BÖHM'S PROJEKTE
"MENSCHEN FÜR MENSCHEN"

Karl-Heinz Böhm
Ein Mensch hilft Menschen


Für den Schauspieler
Karl-Heinz Böhm spielt sein
Äthiopien-Projekt
die größte Rolle in
seinem Leben.
180 Millionen Euro
hat er dafür gesammelt.
Am 16. März 2003
wurde er 75 Jahre alt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





Karl-Heinz Böhm mit einem äthiopischen Kind in Erer-Tal, etwa 600 Kilometer östlich von Adis Abbeba. Foto: MfM

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Wer heute den Namen Karl-Heinz Böhm nennt, der meint vor allem den Menschen, der sich seit mehr als 20 Jahren in der Entwicklungshilfe engagiert. Das Äthiopien-Hilfswerk »Menschen helfen Menschen« ist ihm mittlerweile zur Lebensaufgabe geworden: Rund 180 Millionen Euro hat er für die Organisation gesammelt, die in Äthiopien unter anderem die Erosion bekämpft und die Infrastruktur verbessert. Geschauspielert hat Böhm, der am 16. März 75 Jahre alt wird, seit dieser Zeit nicht mehr. Seine Arbeit in der Sahelzone habe sein Leben radikal verändert, sagt er selbst.

Berühmt wurde Böhm an der Seite von Romy Schneider als Kaiser Franz Joseph in der »Sissi«-Trilogie von Ernst Marischka aus den Fünfzigerjahren. Die Wende in seinem Leben ergab sein Auftritt am 16. Mai 1981 in der Fernsehsendung »Wetten dass...«. Böhm wettete, dass noch nicht einmal jeder dritte Fernsehzuschauer eine Mark für Hungernde in Afrika spenden würde. Das stimmte, leider, aber immerhin kamen 1,7 Millionen Mark zusammen. Im Oktober des gleichen Jahres flog Böhm nach Afrika, um sich über Selbsthilfeprojekte zu informieren. Und damit begann die größte Rolle seines Lebens.

Das Erer-Tal, etwa 600 Kilometer östlich von Adis Abbeba, war ein verlorenes Land ohne jede Hoffnung, von Halbnomaden bewohnt, die unter erbärmlichen Verhältnissen lebten. Hungersnöte, Epidemien und chronischer Wassermangel machten dieses wildromantische Tal zu einem der ärmsten Gebiete Äthiopiens. »Ich wusste sofort, hier muss sich was ändern!«, sagt Karl-Heinz Böhm heute.

Die ersten Brunnen wurden gebaut, vier Dörfer für mehrere hundert Menschen im landestypischen Stil errichtet. Die ehemaligen Halbnomaden können heute ihre Felder bestellen und vom Ertrag leben. Selbstbewusst erzählen sie von dem neuen Bewässerungskanal von fünfeinhalb Kilometern Länge, den sie ohne die Hilfe von »Mr. Karl« gebaut haben. »Hilfe zur Selbsthilfe« heißt seit über 20 Jahren Böhms Motto. Die Menschen im Erer-Tal hätten verstanden, worauf es ihm immer angekommen sei: ein menschenwürdiges Leben selbst zu organisieren und den Kindern die Chance einer angemessenen Ausbildung zu bieten.

Leicht ist dies allerdings nicht immer gewesen. Vorurteile bei der Bevölkerung waren auszuräumen, die ständige Wasserknappheit drohte alle begonnenen Projekte zu gefährden. Er selbst hat schon mehrfach Malaria, Amöbenruhr und Fieber der schlimmsten Art gehabt, einmal wurde er von einer schwarzen Viper gebissen. Eigentlich tödlich. »Meine Frau weinte und betete, ich legte mich hin und wartete auf mein Ende«, erzählt er. Es geschah aber nichts. »Die Schlange hatte wohl kurz vorher ihr Gift an ein anderes Opfer verspritzt.«

Trotz aller Widrigkeiten hat er es geschafft, im Erer-Tal eine kleine Krankenstation und eine Schule einzurichten. Er selbst hat sich ein kleines Häuschen mit 60 Quadratmetern Wohnfläche gebaut, um von dort aus seine zahlreichen Projekte betreuen zu können. »Es kann doch nicht sein, dass Millionen von Menschen einfach verhungern, fast unbemerkt vom anderen Teil der Menschheit«, empört er sich. Dies weckt in ihm die »Wut« über die Ungerechtigkeit dieser Welt. Aber er tut auch etwas dagegen.

Quelle: Sonntagsblatt, Ausgabe 11-16.03.2003